Politische Bildungsfahrt nach Berlin - GV-Harmonie

  Herzlich willkommen auf der Homepage der "HARMONIE"
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Politische Bildungsfahrt nach Berlin

Über uns > Berichte und Bilder von Veranstaltungen

Politische Bildungsfahrt Berlin


Von 21.03. - 24.03.2018 durften 20 Personen (Sänger und Frauen) auf Einladung von Christian Lange (MdB) unsere Bundeshauptstadt Berlin besuchen.

Wir starteten am frühen Mittwoch Morgen um 08:30 Uhr mit dem Bus in Richtung Bahnhof Maubach. Nach kurzem Aufenthalt und etwas Sonne tanken stiegen wir in die S3 in Richtung Stuttgart Hauptbahnhof. Ein Feuerwehreinsatz im Gleisbereich konnte uns nicht davon abhalten, unseren ICE in Richtung Berlin zu erreichen.

Pünktlich um 10:51 Uhr ging es los, Richtung Berlin Hauptbahnhof. Alle waren voller Vorfreude auf die kommenden Tage. Diese Vorfreude konnte uns auch eine technische Störung nicht nehmen und so kamen wir gut gelaunt, mit etwas Verspätung, in Berlin an.

Dort angekommen erwartete uns bereits unsere Reiseleitung, Herr Hanschmann, vom Bundespresseamt. Er hieß uns herzlich willkommen und führte uns zu unserem Bus, welcher uns für die nächsten 3 Tage zur Verfügung stand. Der Fahrer Murat begrüßte uns auch aufs Herzlichste in Berlin und startete auch sofort, um uns zu unserem ersten Abendessen im Restaurant „Giraffe“ zu fahren. Die servierten Spätzle schmeckten und wir fuhren anschließend gestärkt in unser Hotel Azimut am Kurfürstendamm. Nach Bezug der Zimmer konnte jeder noch auf eigene Faust Berlin bei Nacht erkunden oder sich nach dem anstrengenden Tag auf seinem Zimmer ausruhen.

Nach einem sehr umfangreichen Frühstück starteten wir am Donnerstag Morgen um
09:00 Uhr in Richtung Reichstagsgebäude. Es stand der Besuch einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestages auf dem Programm. Nach ausführlichem Sicherheits-Check durften wir das Gebäude betreten und konnten auch noch Bundeskanzlerin  Angela Merkel sehen, welche kurz bevor wir auf die Tribüne in den Plenarsaal konnten, die Sitzung verlassen hat. Es war sehr interessant, einmal dort zu sitzen, wo Politik „gemacht wird“ und wo über aktuelle Themen und die Zukunft Deutschlands diskutiert und entschieden wird. Nach ca. 45 Minuten mussten wir die Besucher-Tribüne auch schon für die nächste Gruppe räumen.

Nachdem jeder wieder seine Jacke hatte, besichtigten  wir die Kuppel des Reichstags. Trotz Dauerregen hatten wir viel Spaß dabei, die Wendeltreppe empor zu steigen und das ein oder andere Foto von uns zu schießen. Die Aussicht war aufgrund des Wetters leider nicht so besonders. Unten wieder angekommen, wurden wir in einen Raum geführt, in dem wir auf Herrn Lange, unseren Gastgeber, warteten. Nun hatten wir die Möglichkeit, Herrn Lange Fragen zu seiner Arbeit oder generell zur aktuellen Politik zu stellen und er gab uns über seine Arbeit als Mitglied des Bundestags  Auskunft. Nach einem Gruppenfoto gingen wir wieder Richtung Bus und starteten zum Mittagessen ins Restaurant „Zur Kneipe“.

Ein reichhaltiges Buffet schenkte uns wieder Kraft für zwei weitere Programmpunkte. Die Fahrt zum Willy-Brandt-Haus (SPD-Zentrale) nutzten wir, für den ersten Teil einer Stadtrundfahrt, die uns an politischen Gesichtspunkten orientiert quer durch die Stadt führte. In der SPD-Parteizentrale angekommen, durften wir das Gebäude besichtigen und hatten die Möglichkeit, eine Mitarbeiterin mit Fragen zur Partei und ihrer Arbeit  zu löchern.
Nach einem interessanten Austausch ging es mit dem Bus, pünktlich um 18 Uhr zum Abendessen im Restaurant „MAREDO“, am Potsdamer Platz. Nach dem Abendessen kehrten wir in unser Hotel zurück und hatten wiederrum die Möglichkeit noch etwas zu unternehmen.

Am frühen Freitag Morgen ging es bereits um 08:00 Uhr los, eine Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehem. Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi) stand auf dem Plan. Zum Glück hatten wir bereits gut gefrühstückt und so wurde uns nicht all zu flau im Magen, als wir vor Augen geführt bekamen, zu was Menschen fähig sind. Die engen Zellen, ohne Tageslicht, in denen die Insassen wie Tiere zusammengepfercht eingesperrt waren rührten zum Nachdenken an. Der Zeitzeuge, ein ehemaliger Häftling, welcher uns durch die Gedenkstätte führte, erläuterte uns im Detail die schrecklichen Foltermethoden und Haftbedingungen. Einem Jeden wurde bewusst, wie viel es Wert ist, heute frei und in Frieden leben zu können.

Zum Mittagessen waren wir im Gasthaus „Rustikal“, nahe der Gedenkstätte eingeladen.
Frisch gestärkt starteten wir in den Nachmittag. Uns erwartete ein interessantes Informationsgespräch beim Bundesnachrichtendienst. Anschließend besuchten wir das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Hier ergab sich ebenfalls die Möglichkeit, das Brandenburger Tor zu besichtigen und manchen Kindheitstraum, mit einem kurzen Besuch im Hotel Adlon, zu erfüllen. Um 18 Uhr begaben wir uns auch schon wieder auf den Weg zum Abendessen, im „Alt-Berliner Wirtshaus“, was zu Fuß in nur wenigen Gehminuten zu erreichen war. Auf der Rückfahrt zum Hotel bot sich die Möglichkeit, den Bus in der Nähe des „KaDeWe“ zu verlassen, um eine abendliche Shopping-Tour zu machen.

Der letzte Tag begann mit dem Hotel-Checkout, um 09:00 Uhr. Die Schlüssel wurden abgegeben und die Koffer im Bus verstaut. Der zweite Teil unserer Stadtrundfahrt stand auf dem Programm. Zahlreiche Fotos wurden geschossen und wir bekamen jede Menge Informationen zur Stadt. Ein Zwischenstopp ermöglichte uns die Besichtigung eines gut erhaltenen Stücks der „Berliner-Mauer“ mit Wachturm und „Erschießungsstreifen“.
Vorbei an der Privatwohnung von Angela Merkel führte unser Weg zum Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, direkt neben dem heutigen Finanzministerium. Hier war einmal die „Spitze“ der Gestapo untergebracht und erneut wurde uns vor Augen geführt, zu was Menschen fähig sind. Eine interessante Führung gab uns weitere Einblicke und es konnten Fragen gestellt werden.

Unser abschließendes Mittagessen nahmen wir im australischen Restaurant „Corroboree“ im Sony Center am Potsdamer Platz zu uns. Frisch gestärkt und voller toller und neuer Eindrücke fuhren wir anschließend mit dem ICE zurück in Richtung Heimat.

An dieser Stelle noch einmal vielen herzlichen Dank an Dieter Taschner, der dieses einmalige Erlebnis überhaupt für uns möglich gemacht hat. Danke.

Patrick Schüle

 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü